Last Sunday in church we sang Dietrich Bonhoeffer’s “Von guten Mächten wunderbar geborgen.” What a moving experience, to sing these words which Bonhoeffer wrote from a Nazi concentration camp. His words, originally a poem to greet the new Year of 1945, were later put to music. Just months after composing this joyful, confident hymn, Bonhoeffer was hanged by Nazis.

The poem reads:

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das Du uns bereitet hast.

Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.

Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag

One English version of the poem reads:

By gracious powers so wonderfully sheltered,
and confidently waiting, come what may,
we know that God is with us night and morning,
and never fails to greet us each new day.

Yet is this heart by its old foe tormented,
still evil days bring burdens hard to bear;
O give our frightened souls the sure salvation
for which, O Lord, you taught us to prepare.

And when this cup you give is filled to brimming
with bitter sorrow, hard to understand,
we take it thankfully and without trembling,
out of so good and so beloved a hand.

Yet when again in this same world you give us
the joy we had, the brightness of your sun,
we shall remember all the days we lived through,
and our whole life shall then be yours alone.

For the rest of the post…

Advertisements